Witamy na TriColor

Top-Positionen


cd druck

Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article



heute lese ich in den Zeitungen zwei Meldungen, die auf den ersten Blick gar nichts miteinander gemein haben. „Aktienmarkt belohnt Nachhaltigkeit“ wirft sich mir als Überschrift entgegen und „Warren Buffet verliert Geld mit Aktien“. Flüchtig bekomme ich noch eine Dritte mit, die besagt, dass „Schnäppchenjäger die Wallstreet antreiben“. Wie passt das nun alles zusammen? Oder anders gefragt: Passt das eigentlich zusammen oder nicht? Die Antwort schon einmal vorab. Es passt natürlich zusammen. Auch, wenn es auf den ersten Blick äußerst widersprüchlich ist. Vorweg will ich Ihnen erst einmal mitteilen, dass ich es beinahe köstlich finde, wie man doch Warren Buffett, einem der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten und momentan reichsten Menschen der Welt, immer wieder versucht, dass Mäntelchen des Misserfolgs umzuhängen. Auch zu New Economy Zeiten war das der Fall. Eingeweihte erinnern sich vielleicht noch. Jedenfalls ist in dem Artikel zu lesen, dass Warren „mehr gezahlt hat als die aktuellen Kurse“ und man sich wundert, „ob er nicht zu schnell zugeschlagen hat“. Schließlich hat Warren im letzten Jahr, allein von Januar bis September 9,45 Milliarden Dollar investiert. Die wie die „Oberschlauen“ meinen, doch jetzt wesentlich besser investiert worden wären. Und in dem anderen Artikel lese ich, dass die Unternehmensberatungsgesellschaft A.T. Kearney in einer Studie zum Ergebnis kam, dass sich in 16 von 18 Branchen, die Aktienkurse nachhaltiger Unternehmen mit einem Plus von durchschnittlich +15 % besser als der Branchendurchschnitt entwickelt hätten. Wobei Nachhaltigkeit so definiert wurde, dass sie nicht nur Umweltaspekte, sondern auch soziale Aspekte, eine langfristige Strategie und gute Unternehmensführung umfasste. Offensichtlich trauen die Anleger diesen Unternehmen auch eher zu, Krisen wie die Derzeitige positiv zu bewältigen. So und jetzt packe ich A. T. Kearney und Warren mal in den gleichen Karton. Denn nichts anderes, als das was A. T. herausgefunden hat, macht Warren Buffet. Er investiert in nachhaltige Unternehmen, die mittel- und langfristig einfach erfolgreicher sind als andere. Und jeder Läufer weiß, dass man einen Marathon nicht mit einem Spurt beginnt, sondern langsam losläuft. Da die Ausdauer am Ende weit mehr zählt, als am Anfang mal kurz ganz vorne dabei zu sein. So ist es auch in der Aktienanlage. Ob man eine Aktie im Nachhinein günstiger oder nicht hätte kaufen können ist doch sch….egal. Wichtig ist am Ende, dass man die richtigen Aktien kauft. Und möglichst zu niedrigen Bewertungen. Es ist nämlich am Ende zu vernachlässsigen, ob ich etwas was 50 Euro wert ist für 30 Euro kaufe oder für 25 Euro. Beide machen nämlich am Ende einen Gewinn. Jetzt demjenigen vorzuwerfen, dass der 30 Euro Käufer mit etwas Zuwarten für 25 Euro hätte kaufen können, ist lächerlich. Weil man in diesem Moment nicht weiß, ob der Preis noch weiter runter geht oder steigt. Insofern ist die ganze Diskussion etwas für Neunmalkluge oder Schnäppchenjäger. Man kann nämich auch Chancen verpassen.

Wenn Sie immer VORHER wissen, wann Ihre Aktie steigt oder fällt, nehmen Sie nur Gewinn-Phasen mit. Logisch. Und Sie können immer wieder in die gleiche Aktie einsteigen. Mit Andreas Sommer landen seine Leser ständig solche Coups. Zum Beispiel Hansen Natural. 1. Coup: 72,1 %. 2. Coup: 52,1 %. Oder Vivacon. 1. Coup: 114,2 %. Und beim zweiten Anlauf gewannen sie nochmals 66,3 %. Das schaffen Sie nur mit einer beispiellosen Technik. Die können Sie jetzt GRATIS nutzen.

Fortsetzung Zum schnellen Raibach Und da wären wir schon bei der dritten Headline und den Schnäppchenjägern. Die suchen den Kick. Den schnellen Erfolg. Den schnellen Reibach. Man sollte sich dabei aber einmal fragen, ob das wirklich klappen kann. In Märkten die vollkommen launisch und damit wenig berechenbar sind. Fazit ist, dass es eben kein Zufall ist, dass Warren kein „Schnäppchenjäger“ ist, sondern sein Geld mit langfristigen und nachhaltigen Investments macht. Und Fakt ist dabei auch, dass es bei einer solchen Investmentstrategie schnurz ist, ob man ein paar Euro oder Dollar teurer oder billiger einkauft, solange man das Objekt der Begierde unter dem inneren Wert erwirbt, also unterbewertet. Im Take-Off Investor Börsenbrief verfolge ich übrigens denselben Ansatz. Ich glaube, dass Warren ganz gut damit lebte, lebt und weiter leben kann. Denn eines ist auch klar, wer zu lang wartet, kann auch den Zug verpassen. Und im Wartesaal verpasster Chancen steht man meist dichtgedrängt. Da demjenigen, der im Zug einen Platz ergattert hat, vorzuwerfen, dass er einen besseren hätte haben können, spricht von purem Neid. Auch sagt der Volksmund, dass der Spatz in der Hand, der Taube auf dem Dach vorgezogen wird. Nicht zuletzt deshalb, weil auch Spatzen sich gut entwickeln und weit fliegen können.
Auch, wenn ich diese Worte von anderer Seite erwartet hätte, so bin ich über die Klarheit der Botschaft dankbar und CD Bedrucken. Und dass die Globalisierung Unterstützung vom Oberhaupt der katholischen Kirche erhält, ist ein wichtiges Zeichen. Das haben die Börsianer getan. Das Ergebnis ist CD druck. Schon zu Jahresende hin, erholten sich die Kurse weltweit. Und am Freitag zogen die Kurse mit teils über +3 % an. Dabei ist der durchschnittliche Anstieg vom 21. Dezember 2008 an gerechnet, gar nicht so prickelnd.

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Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article

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